Paris: Ein Ausflug in die Stadt der Liebe

Paris! Paris! Ich war neulich in Paris! Hingefahren sind Emma und ich mit dem Thalys. Ein wunderbarer Zug, der direkt von Aachen bis in den Gare du Nord fährt.

Da Paris unglaublich viel zu bieten hat, habe ich mal zusammen gefasst was man in zwei Tage schaffen kannst. Wenn du noch einen Tipp für Paris hast, hinterlasse doch einen Kommentar.

Sainte-Chapelle

Auf keinen Fall verpassen sollte man Sainte-Chapelle. Diese wunderschöne Kapelle stammt aus dem 13 Jahrhundert und war die Palastkapelle der ehemaligen königlichen Residenz Palais de la Cité. Besonders beeindruckend sind die Fenster in der oberen Kapelle. Sie sind bis zu zwölf Meter hoch und sehr farbenfroh. Eigentlich müsste man sich mal mit einem Fernglas ein oder zwei Stunden hin setzten und die ganzen Details entdecken.

Emma und ich waren schon bei unserem letzten Besuch in der Sainte-Chapelle, da wurde aber gerade renoviert und wir konnten einen Großteil der Fenster nicht sehen. Zum Glück sind alle Museen in Frankreich für Europäer unter 25 Jahren gratis. Mann kann einfach mit seinem Personalausweis an der Kassenschlange vorbei direkt in die Kapelle gehen.

Bummeln im Marais

Das Marais ist ein sehr bekanntes Ausgehviertel in Paris. In den vielen verwinkelten Gassen findet man tolle Bistros, viele urige Läden und noch mehr Boutiquen. Hier sollte man nicht verpassen shoppen zu gehen!

Essen in Paris

Essen kann man in den Bistros des Marais sehr abwechslungsreich. Die Plat du Jour kostet so um die 12 Euro und Hauptspeise/Nachtisch bzw. Vorspeise/Hauptgang gab es für ca. 16 Euro.

Empfehlen kann ich das Le Baromètre, das Café Titon und das Bistro Les Philosophes. Hier haben wir jedes Mal gut gegessen. Auch empfehlenswert soll das Breiz Café sein, hier ist aber ohne Reservierung nur mit viel Glück ein Tisch zu bekommen.

Notre Dame

Notre Dame sollte man nicht verpassen, vor allem da sie ganz in der Nähe von Sainte-Chapelle liegt. Der Eintritt ist frei, man muss nur das Warten in der Schlange überleben. Weder Emma noch ich konnten sich daran erinnern ob wir schon mal drin waren. Waren wir, aber die Kirche ist von Innen echt unscheinbar und unspektakulär.

Weihnachtsmarkt an der Champs-Élysées

Der Weihnachtsmarkt an der Champs-Élysées ist leider eher enttäuschend. Er macht schon Mitte November auf, anscheinend nur um möglichst viele Touristen aus Asien anzulocken. Es gibt hauptsächlich Fressbuden und Ramschläden. Nur an dem Ende Richtung Arc de Triomphe gibt es einige Handwerksstände.

Ein „Highlight“ war die Weihnachtsgeschichte mit Dinosauriern, einem Weihnachtsmann und unglaublich vielen Weihnachtsbäumen bedeckt in Kunstschnee. Diese Atmosphäre genießt man bei Klängen wie „Last Christmas“. Absolut nicht empfehlenswert!

Der Louvre

Der Louvre: größtest Museeum der Welt. In der Informationsbroschüre steht der nette Hinweiß:

Liebe Besucher,
wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass es nicht möglich ist alle Säle während eines einzigen Besuches zu besichtigen.

Auch im Louver kommen alle Europäer unter 25 gratis rein! Einfach mit dem Personalausweis direkt zur Ticketkontrolle gehen. Nach einem kritischen Blick darf man dann ungehindert passieren.

Jeden Tag findet um 11 und um 14 Uhr die englischsprachige „Welcome to the Louvre Tour“ statt. Diese Führung führt einmal durch die Highlights des Louvre, darunter natürlich auch die Mona Lisa. Dieses Gemälde und der ganze Aufstand darum herum haben mich ziemlich enttäuscht. Das Bild hängt hinter Panzerglas, hat Bodyguards und eine Absperrung. Außerdem ist es wirklich klein. Auf der gegenüberliegenden Wand hängt das Gemälde „Hochzeit von Kana“ mit ungefähr 7 m x 10 m. Das ist mal beeindruckend.

Verschwendet die Zeit also nicht in dem Gedränge vor der Mona Lisa, sondern schaut euch das Bild „La Liberté guidant le peuple“ (Die Freiheit führt das Volk an) an! Das ist wirklich beeindruckend! Die Farben, die Details im Hintergrund und so weiter. Außerdem sind nicht so viele Leute da.

Ein Fundstück – Shakespear and Company

Mitten in Paris gibt es einen englischen Buchladen! Die Shakespear and Company bietet eine echt große Auswahl an britischer und amerikanischer Literatur und hat bis 23 Uhr offen. Auf jeden Fall ein lohnender Abstecher, da er ganz in der Nähe der Île de la Cité liegt. Im Obergeschoss gibt es gebrauchte Bücher und eine Bibliothek mit vielen alten Büchern. Hier kann man kurz die Füße ausruhen und einer englischen Erstausgabe von „Les Misérables“ schmöckern.

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Kommentare

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geschrieben am Sat, 25 Nov 2017 06:00:18 von GuestSheda

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