Domplatz Mailand

Atemberaubende Fotos in Schwarz-Weiß

In der letzten Zeit habe ich die Schwarz-Weiß-Fotografie entdeckt und auch mit ein paar älteren Fotos experimentiert. Die Farblosigkeit hat bei vielen Bildern eine ganz neue Perspektive erzeugt. Überraschend ist vor allem die Tiefenwirkung die manche Fotografien entfalten. In Farbe fehlte oft das gewisse etwas um sich so eins aufzuhängen.

Über Kommentare freue ich mich natürlich sehr!

Landendes Flugzeug

Wieder Zuhause!!

Nach 323 Tage ist mein High School Year in den USA zu Ende!

Ich sehe das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Meine Gastfamilie und meine amerikanischen Freunde sind mir dann doch ziemlich ans Herz gewachsen und es ist ja nicht so, dass ich sie alle in einem Jahr wiedersehe. Das war am Anfang schon ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass ich auf jeden Fall wiederkomme und dass es sich eigentlich nur um ein Jahr handelt.

Beim Tschüss sagen auf dem Weg zurück nach Deutschland ist es schon komisch, dass man nicht weiß wann und ob überhaupt man seine Freunde und seine Gastfamilie wiedersieht. Aber ich bin mir sicher, ich sehe alle nochmal wieder. Mal schauen wie sich die Freundschaften so halten. Der Kontakt ist durch Facebook und Skype sehr einfach, allerdings muss man diese Mittel auch nutzen. Kontakt halten ist nun mal Arbeit, aber ich bin mir sicher, dass das zumindest mit meinen guten Freunden und auch meiner Gastfamilie ganz gut klappen wird.

So alles in allem hat mir das Jahr in den Staaten sehr gut gefallen und ich würde auch sofort wieder hinfahren. Damit warte ich aber noch ein bisschen! Ich kann hier ja nicht schon wieder verschwinden. Also muss ein Besuch wohl noch ein bisschen warten.

Mein Vater hat mich aus den USA abgeholt und die letzten zwei Wochen auch noch mit bei meiner Gastfamilie gewohnt. Das war richtig lustig. Wir haben noch viel unternommen und waren öfters in Chicago und haben uns auch die nähere Umgebung angeschaut. Mit meiner Gastfamilie waren wir auch einmal in Chicago und dort hat sich ja mal so richtig der Kulturunterschied gezeigt.

Simon in der Skybox
Simon in der Skybox

Meine Gastfamilie musste mit uns die Stadt auf deutsche Art erkunde. Wir haben irgendwo in der Innenstadt geparkt und sind dann immer zu den Orten GELAUFEN die wir sehen wollten. Mein Gastvater meinte nur, dass sie immer möglichst nah am jeweiligen Ort parken, damit sie nicht zu laufen brauchten. Die gesamte Familie Appelgren ist auf dem Rückweg im Auto eingeschlafen. Also alle außer Andy, der musste nämlich fahren. Meine Gastmutter hat am nächsten Tag in Google Earth nachgemessen und uns dann ganz geschockt erzählt, dass wir mindestens 20 Kilometer gelaufen sind. Mein Vater und ich haben nur mit den Schultern gezuckt, der ganze Rest der Familie hatte Muskelkater xD

Dann hieß es leider Good Bye! Ich musste mein Koffer packen und danach gab es noch eine Abschiedsfeier und schon saß ich wieder im Flugzeug nach Hause.

Lufthansa hat uns mit 3 Stunden Verspätung noch einen schönen Flug nach Hause verschafft. Jetzt ist alles vorbei und es bleibt nur sich an Erinnerung zu erfreuen, aber man sollte nie vergessen: Das Leben passiert hier und jetzt!

Ein großes Lagerfeuer

In 34 Tagen geht es schon wieder nach Hause

Da ich in meiner Web-Design-Klasse heute ein bisschen Langeweile habe, habe ich mir mal gedacht ich könnte ja mal Neues in meinen Blog schreiben.

Naja wie auch immer … also hier ist in der letzten Zeit ein bisschen was passiert:

Letztes Wochenende war Prom, das ist der Abschlussball für die ganzen Seniors. Seniors sind die Abiturienten, nur dass sie halt kein Abitur bekommen, sondern nur einen High School Abschluss. Prom war ganz lustig, aber um mal ganz ehrlich zu sein, verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Es war eigentlich genauso wie Homecoming nur mit weniger Leuten, aber vor allem für die Amerikanerinnen war das hier der ganz für Deal. Fotos kommen vielleicht auch noch mal irgendwann … ich muss aber erst mal die Zeit finden die zu sortieren, und das kann dauern.

Die Tennis Season ist gestern zu Ende gegangen. Wir haben unser letztes Medenspiel haushoch gewonnen und jetzt ist das alles vorbei … ich weiß jetzt nachmittags gar nichts mehr mit mir anzufangen glaube ich. So viel Freizeit … ich vermisse das Training jetzt schon, das hat richtig Spaß gemacht, jeden Nachmittag so 2 Stunden zu trainieren.

Ich muss mir jetzt schon langsam Gedanken darüber machen, wie ich meine Koffer packe, und was ich alles hier lassen muss …  Mal schaun, was das noch so alles wird.

Weißwand-Reifen

Chicago Symphonie Orchester

Letzten Samstag wir ich mit dem German Club von meiner High School beim Chicago Symphonie Orchester. Dort haben wir Brahms Violin Concerto gesehen, also mehr gehört. Das war echt beeindruckend. Christian Tetzlaff hat das Geigensolo in der ersten Hälfte des Konzertes gespielt. Nach der Pause hat das Orchester dann noch Rachmaninov Symphony No. 2 in E Minor, Op. 27 gespielt. Das war ein bisschen mehr Krach als das Violin Konzert aber trotzdem schön. Vor dem Konzert waren wir noch in einem deutschen Restaurant essen. Das Essen war authentisch und von innen war das Restaurant so aufgemacht wie eine alte Kneipe. Die Musik war schrecklich. Alte volkstümliche Volksmusik. Genau so, wie es sich ein Amerikaner das Oktoberfest vorstellt.

Was ich neulich auch noch feststellen musste ist, dass ich nun weniger als 60 Tage übrig habe, bis ich wieder nach Hause fliege … Freu mich drauf euch alle wieder zu sehen ;-)

 

Chicago
Chicago
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Propangastank Training der Freiwilligen Feuerwehr

Letzten Freitag hat die Freiwillige Feuerwehr hier in Machesney Park das Löschen eines Propangastankes trainiert. Da mein Gastvater Andy Mitglied in der Feuerwehr ist, konnte ich mitkommen und mir das Training aus nächster Nähe anschauen. Nicht wie die ganzen anderen Leute, die auf der anderen Seite des Parkplatzen hinter Bauzäuhnen stehen mussten. Die Bilder sind natürlich dementsprechend spektakulär. Mein Gastpapa hat nicht aktiv mittrainiert weil er schon 15 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr ist und das schon ein paar mal gemacht hat. Er stand gechillt auf seinem Firetruck und hat drauf aufgepasst, dass die Pumpe richtig funktioniert. Weiterlesen

Flugstunt

Neues aus Machesney Park

Ich habe heute betrübt feststellen müssen, dass ich noch weniger als 100 Tage hier in den USA habe, bevor ich wieder nach Hause fliege. Natürlich freue ich mich auch darauf endlich wieder meine Familie und meine Freunde zusehen, aber andererseits fühle ich mich hier auch sehr wohl und an die amerikanische Schule mit den einfachen Multiple Choice Tests kann man sich dann doch auch gewöhnen. Keine große Lernerei mehr vor Klassenarbeiten, Schulaufgaben oder Klausuren und auch vor Tests oder Extemporalen (wie man das in Bayern so schön sagt) muss man keine Angst haben. Die Lehrer sind nämlich alle so nett und kündigen ihre Tests brav an. Manche sagen einem sogar bis ins kleinste Detail was dran kommt.

Mal ganz ehrlich, wenn man im Unterricht aufpasst und ein bisschen schlau ist sollte man eigentlich alle Test ohne Probleme bestehen können.

Was gibt es sonst noch so neues?

Ich bin jetzt im Tennis Team meiner Schule und das macht echt jede Menge Spaß. Wir haben jeden Nachmittag Training, dass ist schon ziemlich zeitaufwendig. Ich bin jetzt von morgens um 8 bis abends um 6 in der Schule. Danach muss ich noch Hausaufgaben machen und so weiter. Es nervt, wenn jede Hausaufgabe benotet wird. Man kann nicht mal irgendwas hinschreiben, nur damit man was da stehen hat falls der Lehrer sich mal bemüht herumzugehen.

Da ich meinen Tennisschläger nicht mitgenommen habe, musste ich mir hier einen kaufen. Ich hatte zwar nur kurz eine Chance meinen neuen auszuprobieren, aber schon das Spielgefühl war awesome.
Ich hoffe das der Schnee, den wir heute gekriegt haben möglichst schnell wieder schmilzt, damit wir wieder draußen auf den Plätzen trainieren können und nicht drinnen irgendwelches Konditionstraining machen müssen.

Das wars für heute …