Vegane Paprika-Tomaten-Suppe mit Bulgur-Thymian-Topping

Emma und ich haben diese Woche eine Kochzeitschrift gekauft und beschlossen mindestens zwei Rezepte daraus zu kochen. Dafür habe ich auch direkt eingekauft und hier ist das Erste:

Das Rezept diese Woche ist eine leichte Paprika-Tomaten-Suppe mit Bulgur-Thymian-Topping. Die Paprika wird extra geschält, damit sie nicht so schwer im Magen liegt und der Bulgur soll auch leicht verdaulich sein. Die Paprika-Tomaten-Suppe ist vegan/vegetarisch.

Wir hatten ziemlich viel Topping über und es macht am nächsten Tag mit etwas Essig und Öl einen sehr leckeren Salat.

Paprika-Tomaten-Suppe

Zutaten:

3 Frühlingszwiebeln
3 rote Paprika
1 Knoblauchzehe
1 Dose Tomaten (gehackt)
100g Bulgur
4-6 Stiele Thymian
1 Chilli

Olivenöl
Salz
Pfeffer
Zucker

Paprika-Tomaten-Suppe

Zubereitung:

  1. Den Bulgur mit 200 ml kochendem Wasser und etwas Salz ziehen lassen.
  2. Zwei Frühlingszwiebeln hacken. Zwei Paprika schälen und grob hacken. Alles mit dem Knoblauch in Olivenöl andünsten. 500 ml Wasser und die Tomaten zugeben. Eine Prise Salz und Zucker zugeben. Für 20 Minuten köcheln lassen.
  3. Für das Topping die verbleibende Frühlingszwiebel in feine Streifen schneiden, die Paprika fein würfeln und die Chilli hacken. Mit Salz, Pfeffer und dem gehackten Thymian abschmecken.
    Alles mit dem gegarten Bulgur mischen.
  4. Die Suppe pürieren und abschmecken. Fertig!

Die Portion hat für zwei Studenten gereicht. Mit dem Topping kann man ruhig großzügig sein, es ist im Verhältnis zur Suppe viel davon da.

Leckerer Brokkoli-Zucchini Salat

Diese Woche ist mein Blogbeitrag etwas verspätet, weil ich am Wochenende einfach keine Zeit gefunden habe etwas zu schreiben.

Das Rezept der Woche ist ein gesunder, warmer Salat.
Im Supermarkt gab es den ersten frischen Bärlauch und der ist gleich in unser Bärlauch-Pesto-Dressing gewandert. Wer den starken Geschmack von den Bärlauch nicht mag, sollte lieber Basilikum nehmen.

Brokkoli-Zucchini Salat

Zutaten:

500g Brokkoli
2 Zucchini
10 Kirschtomaten

50g Bärlauch
1 Zitrone (Saft)
1 kleine Handvoll Cashewnüsse
Olivenöl

Zubereitung:

  1. Brokkoli und Zucchini dünsten, die Kirschtomaten halbieren.
  2. Den Bärlauch und die Cashewnüsse in einem Mixer zerkleinern. Anschließend mit Olivenöl und Zitrone abschmecken.
  3. Alles zusammen geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schnelle Tomaten Tarte – Herzhafter Kuchen

Zum Glück wurde diese Woche die Maut, ich meine natürlich die Infrastrukturabgabe, beschlossen. Jetzt kann ich mir endlich gewiss sein, dass nicht nur die Deutschen sondern auch alle Ausländer für die Nutzung unserer Straßen bezahlen. Die Rache der Bayern an den Österreichern ist perfekt und der Horst (Seehofer) ist glücklich. Hoffentlich vergisst er nicht die Autobahnen und Bundesstraßen zu sanieren und die Brücken zu erhalten bevor sie geschlossen werden müssen, sonst werden die Österreicher wohl nicht mehr in der Bundesrepublik fahren.

Nach dem Zitronenkuchen gibt es diese Woche eine herzhafte Tarte mit Tomaten. Das Rezept ist super einfach und schnell gemacht. Die größte “Herausforderung” wäre der eigene Hefeteig.

Tomaten Tarte

Ich finde die Tomaten Tarte wirklich sehr lecker und dabei ist sie idiotensicher und mautfrei.

Zutaten:

1 Pkg. Frischekäse mit Kräutern/Pesto (200g)
1 Pkg. Frischekäse natur (200g)
1 fertigen Pizzateig oder Hefeteig
ca. 15 Cherrytomaten (halbiert)
etw. Basilikum

Zubereitung:

  1. Den Pizzateig auf einem runden Blech ausrollen und einen Rand formen.
  2. Den Frischekäse mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf dem Teig verteilen. Die halbierten Tomaten darüber verteilen.
  3. Bei 200 Grad ca. 20 Minuten backen und vor dem Servieren mit Basilikum dekorieren. Fertig ist die Tomaten Tarte.

Wer sich wirklich an der Tomaten Tarte satt essen möchte braucht ca. eine halbe Tag pro Person.
Nächste Woche wird es warscheinlich keinen Beitrag am Sonntag geben, weil ich im Urlaub bin.

Leckerer Zitronenkuchen – Backen statt Kochen

Diese Woche habe ich ein tolles Zitat in WDR5 gehört: “Die griechische Regierung muss lernen nicht gleich die Schule anzuzünden, nur weil sie Hausaufgaben auf bekommen hat.”
Die EU ist nicht dafür verantwortlich die Wahlversprechen von Herrn Tsipras zu verwirklichen. Dafür muss er alleine geradestehen.
Mutti Merkel predigt schon länger: ” Wenn der Euro scheitert, dann scheitert Europa”. Darin steckt zwar kein Lösungsansatz, aber wenn all die Zeit die mit der Diskussion über Varoufakis Finger verbracht wurde in das eigentliche Problem investiert worden wäre, dann könnten wir der Lösung schon einen Schritt näher sein. Ich finde die Europäische Union ist eine verdammt gute Erfindung und sowohl die Griechen als auch der Rest der EU, sollten sich gut überlegen ob sie diese aufs Spiel setzen wollen.

Kaffee und Zitronenkuchen

Zur Abwechslung habe ich diese Woche nicht gekocht, sondern einen Zitronenkuchen gebacken. Das Rezept kommt von Dr. Oetker und ich habe es nur an ein paar Stellen etwas angepasst.

Verglichen mit der Backmischung von Dr. Oetker war die Arbeit doch nicht unerheblich. Alleine das Schälen der Zitronen braucht seine Zeit und das Backen dauert auch ewig. Das ist für mich der große Unterschied zwischen Kochen und Backen. Beim Kochen habe ich recht schnell etwas zu essen und beim Backen warte ich 70 Minuten bis es nach etwas aussieht.

Zitronenkuchen mit Glasur

Alles in allem ist der Zitronenkuchen mir gut gelungen, aber beim nächsten Mal würde ich ihn nicht so lange/etwas kälter backen. Der Rand war doch etwas trocken. Und Emma wünscht sich einen gleichmäßig verteilen Zuckerguss auf dem ganzen Kuchen, das würde nämlich den guuten Teil ihres Kuchenstückes maximieren. Definitiv einer Wiederholung würdig!

Zutaten:

280g Butter
100g Zucker
5 Eier (M)
350g Weizenmehl (halb Vollkornmehl/halb normales Mehl)
1 Pck. Backpulver
2 El Zitronensaft
Schale von 6 Zitronen

250g Puderzucker
Schale von 2 Zitronen
Zitronensaft

Salz
etw. Fett für die Backform

Zubereitung:

  1. Butter, Zucker, die Zitronenschale und eine Prise Salz zu einem glatten Teig verrühren.
  2. Die Eier auf hoher Stufe unterschlagen und anschließend Mehl und Backpulver hinzufügen.
  3. Den Teig in einer Kastenform bei 160 Grad ca. 70 Minute backen. Nach ca. 15 Minuten den Teig mittig einschneiden.
  4. Aus dem Puderzucker mit Zitronenschale und Zitronensaft eine Glasur anrühren und den Kuchen nach dem Backen glasieren. Je fester der Zuckerguss, desto besser lassen sich die Seiten bestreichen.

Selbst zwei Studenten können nicht so schnell den Kuchen essen wie er alt wird. Zum Glück lässt er sich gut in Stücken einfrieren und bei Gelegenheit tauen.

Jools/Emmas Lieblingspasta (Thunfisch-Pasta)

Diese Woche habe ich die erste Sonne gesehen! Am letzten Sonntag konnte man schon draußen sitzen. Ohne Jacke! Ich hoffe der Sommer beeilt sich ein bisschen und schickt und schnell einen tollen Frühling.

Das Rezept diese Woche ist von Jamie Oliver und heißt Jools Lieblingspasta. Obwohl Emma diese Nudeln auch sehr gerne mag, haben wir sie schon seit einer längeren Zeit nicht mehr gemacht. Dabei ist sie so einfach und es ist meistens alles Wichtige (Thunfisch, Tomaten, Zwiebeln) im Haus. Ich finde die Kombination aus Zimt und Thunfisch in der Tomatensoße besonders klasse.

Diese Rezept muss ich unbedingt öfter kochen. Es ist so einfach, aber dafür so gut! Eigentlich sollte man kleine Nudeln nehmen, aber die waren leider nicht im Haus und laange Nudeln sind sowieso besser.

Emmas Pasta

Zutaten

1 Zwiebel
2 Chilischoten
1 Tl Zimt
1 Bund Basilikum
2 Dosen (je 400g) Eiertomaten
600g Thunfisch
500g Nudeln (Rigatoni oder Penne
1 Zitronen (Saft und Schale)
Parmesan

Zubereitung

  1. In einem Topf einen Spritzer Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel mit Chili, Zimt und Basilikumstängel bei mittlerer Hitze anschwitzen. Wenn sie nach 5 Min. weich ist und süßlich duftet, die Temperatur erhöhen, Tomaten und Thunfisch hinzufügen. Mit einer kräftigen Prise Salz würzen. Die Tomaten zerdrücken. Ein mal aufkochen und 20 Min. köcheln lassen. Am Ende gut mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Inzwischen die Pasta in kochendem Salzwasser kochen.
  3. Die Nudeln mit den Basilikumblättern, einem Schuss Olivenöl, Zitronenschalen, -Saft und Parmesan zu der Sauce geben. Noch ein mal abschmecken und fertig!

Die Portion reicht für 4 Personen und macht auch Studenten satt.

Das schöne am Bloggen ist, dass jedes mal wenn ein neuer Post online geht, ich mein wochenendliches Croissant esse.

Es gibt immer was zu tun!