Leckerer Zitronenkuchen – Backen statt Kochen

Diese Woche habe ich ein tolles Zitat in WDR5 gehört: “Die griechische Regierung muss lernen nicht gleich die Schule anzuzünden, nur weil sie Hausaufgaben auf bekommen hat.”
Die EU ist nicht dafür verantwortlich die Wahlversprechen von Herrn Tsipras zu verwirklichen. Dafür muss er alleine geradestehen.
Mutti Merkel predigt schon länger: ” Wenn der Euro scheitert, dann scheitert Europa”. Darin steckt zwar kein Lösungsansatz, aber wenn all die Zeit die mit der Diskussion über Varoufakis Finger verbracht wurde in das eigentliche Problem investiert worden wäre, dann könnten wir der Lösung schon einen Schritt näher sein. Ich finde die Europäische Union ist eine verdammt gute Erfindung und sowohl die Griechen als auch der Rest der EU, sollten sich gut überlegen ob sie diese aufs Spiel setzen wollen.

Kaffee und Zitronenkuchen

Zur Abwechslung habe ich diese Woche nicht gekocht, sondern einen Zitronenkuchen gebacken. Das Rezept kommt von Dr. Oetker und ich habe es nur an ein paar Stellen etwas angepasst.

Verglichen mit der Backmischung von Dr. Oetker war die Arbeit doch nicht unerheblich. Alleine das Schälen der Zitronen braucht seine Zeit und das Backen dauert auch ewig. Das ist für mich der große Unterschied zwischen Kochen und Backen. Beim Kochen habe ich recht schnell etwas zu essen und beim Backen warte ich 70 Minuten bis es nach etwas aussieht.

Zitronenkuchen mit Glasur

Alles in allem ist der Zitronenkuchen mir gut gelungen, aber beim nächsten Mal würde ich ihn nicht so lange/etwas kälter backen. Der Rand war doch etwas trocken. Und Emma wünscht sich einen gleichmäßig verteilen Zuckerguss auf dem ganzen Kuchen, das würde nämlich den guuten Teil ihres Kuchenstückes maximieren. Definitiv einer Wiederholung würdig!

Zutaten:

280g Butter
100g Zucker
5 Eier (M)
350g Weizenmehl (halb Vollkornmehl/halb normales Mehl)
1 Pck. Backpulver
2 El Zitronensaft
Schale von 6 Zitronen

250g Puderzucker
Schale von 2 Zitronen
Zitronensaft

Salz
etw. Fett für die Backform

Zubereitung:

  1. Butter, Zucker, die Zitronenschale und eine Prise Salz zu einem glatten Teig verrühren.
  2. Die Eier auf hoher Stufe unterschlagen und anschließend Mehl und Backpulver hinzufügen.
  3. Den Teig in einer Kastenform bei 160 Grad ca. 70 Minute backen. Nach ca. 15 Minuten den Teig mittig einschneiden.
  4. Aus dem Puderzucker mit Zitronenschale und Zitronensaft eine Glasur anrühren und den Kuchen nach dem Backen glasieren. Je fester der Zuckerguss, desto besser lassen sich die Seiten bestreichen.

Selbst zwei Studenten können nicht so schnell den Kuchen essen wie er alt wird. Zum Glück lässt er sich gut in Stücken einfrieren und bei Gelegenheit tauen.

Jools/Emmas Lieblingspasta (Thunfisch-Pasta)

Diese Woche habe ich die erste Sonne gesehen! Am letzten Sonntag konnte man schon draußen sitzen. Ohne Jacke! Ich hoffe der Sommer beeilt sich ein bisschen und schickt und schnell einen tollen Frühling.

Das Rezept diese Woche ist von Jamie Oliver und heißt Jools Lieblingspasta. Obwohl Emma diese Nudeln auch sehr gerne mag, haben wir sie schon seit einer längeren Zeit nicht mehr gemacht. Dabei ist sie so einfach und es ist meistens alles Wichtige (Thunfisch, Tomaten, Zwiebeln) im Haus. Ich finde die Kombination aus Zimt und Thunfisch in der Tomatensoße besonders klasse.

Diese Rezept muss ich unbedingt öfter kochen. Es ist so einfach, aber dafür so gut! Eigentlich sollte man kleine Nudeln nehmen, aber die waren leider nicht im Haus und laange Nudeln sind sowieso besser.

Emmas Pasta

Zutaten

1 Zwiebel
2 Chilischoten
1 Tl Zimt
1 Bund Basilikum
2 Dosen (je 400g) Eiertomaten
600g Thunfisch
500g Nudeln (Rigatoni oder Penne
1 Zitronen (Saft und Schale)
Parmesan

Zubereitung

  1. In einem Topf einen Spritzer Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel mit Chili, Zimt und Basilikumstängel bei mittlerer Hitze anschwitzen. Wenn sie nach 5 Min. weich ist und süßlich duftet, die Temperatur erhöhen, Tomaten und Thunfisch hinzufügen. Mit einer kräftigen Prise Salz würzen. Die Tomaten zerdrücken. Ein mal aufkochen und 20 Min. köcheln lassen. Am Ende gut mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Inzwischen die Pasta in kochendem Salzwasser kochen.
  3. Die Nudeln mit den Basilikumblättern, einem Schuss Olivenöl, Zitronenschalen, -Saft und Parmesan zu der Sauce geben. Noch ein mal abschmecken und fertig!

Die Portion reicht für 4 Personen und macht auch Studenten satt.

Das schöne am Bloggen ist, dass jedes mal wenn ein neuer Post online geht, ich mein wochenendliches Croissant esse.

Süßkartoffel Brownies

Diese Woche wird nicht gekocht, sondern gebacken! Am letzten Nachmittag vor einer großen Klausur bringt das Lernen ja nicht mehr viel und man muss sich ja irgendwie beschäftigen.
Emma hat bei Deliciously Ella dieses Rezept für Süßkartoffel Brownies entdeckt und wollte die unbedingt mal ausprobieren.

Süßkartoffel Brownies

Das war etwas aufregend, weil wir die Süßkartoffel Brownies in einer Auflaufform gebacken haben. Das war keine so gute Idee, weil die Form ist nicht so schnell heiß geworden ist. Deshalb waren die Brownies von unten und in der Mitte nicht durch. Also besser nur auf einem Backblech backen.

Süßkartoffel Brownies

Die Brownies sind wirklich lecker! Dazu gab es dann Tee und eine Portion Entspannung.
Man muss dazu sagen, sie sind nicht ganz so süß und schokoladig wie klassiches Brownies. Emma fand die Brownies sofort lecker. Ich musste mich erst an die Süßkartoffel Note gewöhnen.

Süßkartoffel Brownies

In den Kommentaren unter dem Rezept habe ich gelesen, dass man die Süßkartoffeln nicht dämpfen, sondern backen soll. Da soll mehr von dem typischem süßlichen Geschmack durchkommen.
Wer keinen Dampfkochtopf hat, kann einfach ein Sieb über einen Topf hängen und die Kartoffel so dämpfen. Hat bei uns super geklappt.

Zutaten:

ca. 600g Süßkartoffeln
80g gemahlene Mandeln
100g Vollkornmehl
ca. 14 Datteln (entsteint)
4 ELBackkakao
3 EL Ahornsirup
1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Die Süßkartoffeln schälen, in grobe Stücke schneiden und in einem Dampfkochtop/Dampfgarer weich kochen.
  2. Die weichen Süßkartoffeln mit den Datteln pürieren und danach mit den anderen Zutaten gut verrühren.
  3. Den Teig auf einem Backblech ca. 2 cm hoch verteilen. Backpapier nicht vergessen.
  4. Bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen. Danach die Süßkartoffel Brownies vom Backblech nehmen und auf einem Rost auskühlen lassen.

Quinoa-Orangen Salat mit Putenbrust

Diese Woche gab es Quinoa-Orangen Salat mit Putenbrust.
Ich schreibe meinen Blogpost ausnahmsweise spät am Samstag Abend, weil ich die ganze Woche am Schreibtisch gesessen habe um für die Uni zu lernen. Das Kochen ist mittags immer eine schöne Ablenkung, aber für das Schreiben hatte ich nicht so viel Zeit.

Zubereitung Quinoa-Orangen Salat

Das Rezept ist auch einigermaßen schnell gekocht, wenn man nicht so wie wir vorher noch einkaufen gehen muss. Während der Quinoa kocht, kann man den Rest in Ruhe zubereiten.

Quinoa-Orangen Salat

Emma sagt NomNomNom! Der Salat hat ihr gut gefallen, weil für sie hier die Mischung aus schmeckt gut und fühlt sich gut an einfach stimmt.
Ich fand den Salat auch lecker. Vor allem die Orange mit der marinierten Pute ist eine besonders gelungene Kombination.

Zutaten:

1 Tasse Quinoa
etw. Agavendicksaft/Ahornsirup
1 Avocado
2 Orangen
350 g Putenfleisch
1 Limette (Saft und Schale)
frischer Basilikum

Zubereitung:

  1. Den Quinoa waschen und dann mit mindestens der doppelten Menge Wasser kochen. Die Limettenschale mit in den Topf geben und das Salz nicht vergessen.
  2. Das Fleisch in Stücke schneiden in kurz im Zitronensaft mit Salz, Pfeffer und Agavendicksaft marinieren, danach in der Pfanne braten.
  3. Die Orangen schälen und wie die Avocado in Würfel schneiden.
  4. Alles in eine große Schale geben und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer anrichten.

Diese Portion hat für zwei hungrige Studenten gereicht.

Street Photography in Aachen

Ich habe mich in den letzten Tagen mit Street Photography beschäftigt. Sonntag Abend hatte ich dann etwas Langeweile und bin in die Aachener Innenstadt losgezogen.

Seitengasse: street photography
Seitengasse

Ich musste recht schnell feststellen, dass das nicht der beste Zeitpunkt ist, wenn man gerne Menschen auf seinen Bildern festhalten möchte. Es sind einfach kaum Leute unterwegs.

Am Bushof: street photography
Am Bushof

Erstaunlicherweise hat mich niemand komisch angeschaut. Ich hätte erwartet, dass man schon bemerkt wird wenn man anfängt Fotos zu machen auf denen offensichtlich Fremde sind.

Vier Grazien: street photography
Vier Grazien

Es war sehr herausfordernd ein gutes Motiv zu finden und dann noch schnell genug ein Foto davon zu machen. Ich habe mich dann für Schwarz-Weiß-Bilder entschieden, weil die Fotos so dramatischer wirken.

Es gibt immer was zu tun!