Quinoa-Orangen Salat mit Putenbrust

Diese Woche gab es Quinoa-Orangen Salat mit Putenbrust.
Ich schreibe meinen Blogpost ausnahmsweise spät am Samstag Abend, weil ich die ganze Woche am Schreibtisch gesessen habe um für die Uni zu lernen. Das Kochen ist mittags immer eine schöne Ablenkung, aber für das Schreiben hatte ich nicht so viel Zeit.

Zubereitung Quinoa-Orangen Salat

Das Rezept ist auch einigermaßen schnell gekocht, wenn man nicht so wie wir vorher noch einkaufen gehen muss. Während der Quinoa kocht, kann man den Rest in Ruhe zubereiten.

Quinoa-Orangen Salat

Emma sagt NomNomNom! Der Salat hat ihr gut gefallen, weil für sie hier die Mischung aus schmeckt gut und fühlt sich gut an einfach stimmt.
Ich fand den Salat auch lecker. Vor allem die Orange mit der marinierten Pute ist eine besonders gelungene Kombination.

Zutaten:

1 Tasse Quinoa
etw. Agavendicksaft/Ahornsirup
1 Avocado
2 Orangen
350 g Putenfleisch
1 Limette (Saft und Schale)
frischer Basilikum

Zubereitung:

  1. Den Quinoa waschen und dann mit mindestens der doppelten Menge Wasser kochen. Die Limettenschale mit in den Topf geben und das Salz nicht vergessen.
  2. Das Fleisch in Stücke schneiden in kurz im Zitronensaft mit Salz, Pfeffer und Agavendicksaft marinieren, danach in der Pfanne braten.
  3. Die Orangen schälen und wie die Avocado in Würfel schneiden.
  4. Alles in eine große Schale geben und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer anrichten.

Diese Portion hat für zwei hungrige Studenten gereicht.

Street Photography in Aachen

Ich habe mich in den letzten Tagen mit Street Photography beschäftigt. Sonntag Abend hatte ich dann etwas Langeweile und bin in die Aachener Innenstadt losgezogen.

Seitengasse: street photography
Seitengasse

Ich musste recht schnell feststellen, dass das nicht der beste Zeitpunkt ist, wenn man gerne Menschen auf seinen Bildern festhalten möchte. Es sind einfach kaum Leute unterwegs.

Am Bushof: street photography
Am Bushof

Erstaunlicherweise hat mich niemand komisch angeschaut. Ich hätte erwartet, dass man schon bemerkt wird wenn man anfängt Fotos zu machen auf denen offensichtlich Fremde sind.

Vier Grazien: street photography
Vier Grazien

Es war sehr herausfordernd ein gutes Motiv zu finden und dann noch schnell genug ein Foto davon zu machen. Ich habe mich dann für Schwarz-Weiß-Bilder entschieden, weil die Fotos so dramatischer wirken.

Gnocchi mit Wurst und Brokkoli aus dem Backofen

Etwas Kurioses für diese Woche: Brokkoli aus dem Backofen! Die Röschen würzen und mit etwas Olivenöl auf ein Backblech und ab in den Ofen. Ich glaube nach 20 Minuten war der Brokkoli durch und ich war positiv überrascht.  Die Röschen waren schön kross und ein bisschen knusprig. Sehr lecker! Man kann das Backblech ruhig richtig voll machen, da verschwindet im Backofen nämlich eine ganze Menge.

Gebackener Brokkoli

Als Hauptgang gab es Gnocchi mit Wurst. Am Urrezept von Jamie Oliver würde ich allerdings einige Änderungen vornehmen. Die Soße fand ich zu flüssig und es fehlte noch das gewisse Etwas. Beim nächsten Mal werde ich nur 500g passierte Tomaten nehmen und die doppelte Menge Rotwein. Die Soße muss durch einkochen deutlich reduziert werden. Emma hat zum Abschmecken Tabasco genommen. Die Schärfe hat die Soße gleich viel interessanter gemacht.

Gnocchi mit Wurst

Die Wurst mit Fenchel und Rosmarin ist fantastisch. Mit richtiger britischer Wurst wäre das ganze bestimmt noch viel besser, aber die ist in Deutschland leider schwer zu bekommen.

Zutaten:

4-5 grobe Bratwürste
2 Tl. Fenchelsamen
2 Tl. Rosmarin
250 ml Rotwein
200g Brokkoli
1 Dose passierte Tomaten
500g Gnocchi
etw. Tabasco

Zubereitung:

  1. Das Wurstbrät aus der Pelle in eine Pfanne geben. Mit Fenchel und Rosmarin krümelig braten.
  2. Den Brokkoli blanchieren.
  3. Wenn die Wurst etwas Farbe hat mit dem Rotwein ablöschen und einkochen lassen. Dann die Tomaten und den Brokkoli dazu geben. Alles einkochen und abschmecken.
  4. Die Gnocchi kochen bis sie an die Oberfläche steigen und in die Soße geben.

Diese Portion hat für drei hungrige Studenten ausgereicht. Die veranschlagten 15 Minuten sind mit Brokkoli-Putzen und Wurst enthäuten ziemlich utopisch.

Vegetarische Wraps mit Erdnuss-Dressing

Eins meiner Highlights diese Woche war die Löwenatmung beim Yoga! Dafür begibt man sich in eine (komisch) verdrehte Position und darf dann ein paar Mal brüllen wie ein Löwe. Da muss man sich als Yoga-Neuling doch ein bisschen zusammen reißen, wenn die teilweise älteren Damen und Herren mit Inbrunst brüllen.

Das Rezept für vegetarische Wraps mit Erdnuss-Dressing kommt ursprünglich aus “a modern way to eat“. Man braucht zwar ein paar außergewöhnliche Zutaten, aber es lohnt sich auf jeden Fall!
Halloumi, Erdnussbutter und Sojasoße sind an sich ja schon gute Zutaten, aber ich hätte nie gedacht, dass sie zusammen so genial sein können.

Salat für vegetarische Wraps

In den Salat ist alles gekommen, was der Kühlschrank so hergegeben hat: Möhren, Rote Bete und Kopfsalat. Anstatt des Ahornsirups habe ich Agavendicksaft genommen. Der war noch von der Vegan for Fit Challenge im Schrank.

Halloumi in der Pfanne

Den Tempeh habe ich leider in keinem Supermarkt gefunden, und da die Bilder im Internet auch nicht so appetitlich aussehen, hat Emma vorgeschlagen lieber Halloumi zu benutzen. Das ist auch die einzige Zutat, die nicht vegan ist. Ich weiß zwar immer noch nicht wie Tempeh schmeckt und ob ich da etwas verpasse, aber der marinierte Halloumi war supergeil.

Die Wraps waren so lecker, dass ich jetzt ein neues vegetarisches Lieblingsgericht habe!

Vegetarischer Wrap mit Halloumi

Zutaten:

4 Tortillas
2 Möhren
4 Tl. gemischte geröstete Nüsse
200g Tempeh (1 cm dicke Scheiben) / 1 Halloumi
2 El. Erdnussbutter (ungesüßt)
2 Tl. Tahini
2 Tl. Miso Paste
1 Zitrone (Saft) / Orangensaft

Ahornsirup / Agavendicksaft
Sojasoße
Olivenöl
Balsamico

Zubereitung:

  1. Mische 1 Tl. Ahornsirup, 1 Tl. Sojasoße, 1 Tl. Olivenöl und 1 Tl. Balsamico zu einer Marinade für den Tempeh.
  2. Für das Dressing mische die Erdnussbutter, die Miso Paste, 2 Tl. Sojasoße, 2 El. Ahornsirup, den Zitronensaft
  3. und das Tahin.
  4. Brate den marinierten Tempeh von beiden Seiten bis er braun wird und die Marinade anfängt zu karamellisieren.
  5. Tortillas warm machen und mit je 1/4 der Zutaten belegen. Fertig!

Die vier Wraps reichen für zwei hungrige Personen. Für die vegane Variante substituiert man den Halloumi mit Tempeh oder vielleicht auch Tofu. Ob man Ahornsirup oder Agavendicksaft nimmt, macht glaube ich keinen großen Unterschied.

Ein unverhoffter Gaumenschmaus

Das Lernen hat mich diese Woche sehr beansprucht. Das ist auch unter anderem der Grund dafür, wieso diese Woche nichts selbstgekochtes, fotogenes Essen entstanden ist.

Emma hat mitbekommen, dass ihre Eltern am Samstag Besuch bekommen und es deshalb etwas Besonderes zu essen gibt. Daraufhin hat Emma uns eingeladen.
Es gibt dieses Mal also kein Rezept, sondern eine omnomnom Menü von Emmas Vater.  Es war zwar etwas peinlich zu fragen, ob ich das Essen fotografieren darf (voll Hipster!), aber er hat sich dann besonders viel Mühe mit dem Anrichten gegeben.

Als kalte Vorspeise gab es eine Avocado-Creme mit einem Topping aus Flusskrebsen und giftgrünen Grannies. Hier war es sehr wichtig, dass die Äpfel grün und sauer waren.

Avocado-Creme mit KrebsfleischDie Suppe war eine asiatische Kürbissuppe, deren Schärfe meine Geschmacksnerven doch an ihre Grenzen geführt hat.
Asiatische KürbissuppeAls Hauptgang gab es ein medium Roastbeef mit Yorkshire-Puddings und einer Pilz-Roquefort-Sauce. Die Soße war der Hammer. Ich durfte die gesechzehntelten Zwiebeln dünsten und sollte aufpassen, dass die Stücke nicht zerfallen. Das war gar nicht so einfach, weil man ja wohl oder übel ab und zu rühren muss. Die Yorkshire-Puddings sind nicht (wie es sich angeblich gehört) aufgegangen. Es muss wohl doch etwas Backpulver in den Teig. Das Fleisch war super zart und richtig lecker. Dieser Gang war eindeutig mein Favorit und ich hätte auch eine doppelte Portion genommen.
Roast-BeefDer Gemüsegang waren gebratene Rote Beete auf einem Salat aus Knackerbsen mit Ziegenkäse. Nachdem Emma das letzte Mal ran musste, hatte ich die zweifelhafte Ehre die Rote Beete zu schälen. Erstaunlicherweise hat sich die Farbe nicht so an meinen Händen fest gesetzt. Die Knackerbsen wurden blanchiert und dann grob gehackt.
Rote Beete auf KnackbohneneVom Käsegang habe ich leider vergessen ein Foto zu machen. War aber trotzdem lecker und wir durften auch noch etwas Käse mit nach Hause nehmen. Sehr zu Emmas Verdruss gab es keinen Epoisses, dabei war der Rest so omnomnom!

Als Nachtisch gab es ein selbstgemachtes Orangeneis. Das war super cremig und hat wirklich sehr intensiv nach Orangen geschmeckt. Das war mein zweitliebster Gang, aber das man mich mit Süßem ködern kann ich ja kein Geheimnis.
Selbstgemachtes Orangeneis

Obwohl die Gänge sehr klein waren, sind wir alle satt geworden und ich konnte noch ein Stückchen Schokolade zu meinem Espresso essen. Um so gut kochen zu können, muss ich wohl noch ein bisschen üben, aber Erfahrung und Alter müssen sich ja auch bemerkbar machen.

Das Wort der Woche ist übrigens Omnomnom! Angeblich hat das Krümelmonster aus der Sesamstraße diesen Begriff populär gemacht und es ist eine schöne Lautmalerei für ein tolles Geschmackserlebnis und Kekse. 

Es gibt immer was zu tun!